Knotenpunkt Verlag
Knotenpunkt Verlag

Titel: Absturz über Glindow. Was ein Flugmotor erzählt.
Autor: Klaus-Peter Meißner
152 Seiten, Hardcover

Potsdam 2018
Preis: 17,50 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-32-8

 

Status: lieferbar

 

Im Frühjahr 1944 griffen amerikanische Bomberverbände erstmals Berlin und die Umgebung der genannten Reichshauptstadt am Tage an. An Bord eines der Bomber vom Typ B-24 „Liberator“ („Befreier“) der Air Force befanden sich zehn junge Männer, alle Mitte zwanzig. Neun von ihnen, darunter Pilot und Copilot, kannten bislang nur Übungsflüge. Jetzt ging es gegen den Feind, gegen Nazideutschland. Ihre Bombergruppe wurde von der Flak und von deutschen Jagdfliegern attackiert.

Der Bomber war nur einer von vielen, der bei diesem Angriff von der Abwehr getroffen wurde. Seine Trümmer fielen in den Glindower See. Acht der Männer schafften es nicht, die Maschine zu verlassen. Im Rumpf derselben versanken sie im See. Der Pilot und der Copilot wurden aus der B-24 geschleudert und landeten an ihren Fallschirmen.

In dem Gewässer blieben Jahrzehnte später die Netze der Fischer immer wieder an Hindernissen hängen. 1999 wurden dort drei Flugmotore geborgen, von denen einer im früheren Zweirad- und Technikmuseum viele Jahre lang ausgestellt war. Gleich nach der Bergung der Artefakte hatte zudem eine Spurensuche begonnen, die mit Unterbrechungen bis in die Gegenwart dauerte und zu beachtlichen Resultaten führte.

Der Autor berichtet mit deutlicher Empathie sowohl über die Tücken der Suche, als auch über die vielgestaltigen Erkenntnisse. Sie betreffen die involvierten Personen, deren Familien und militärgeschichtliche Details.

 

Titel: Die Hoffnung bleibt. Erinnerungen eines Militärhistorikers.
Autor: Reinhard Brühl
564 Seiten, Softcover

Potsdam 2018
Preis: 24,90 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-28-1

 

Status: lieferbar

 

Geschichte wiederholt sich nicht. Und doch ereignet sie sich oft gleich mehrfach: im realen Ablauf, in der Erinnerung von Akteuren und schließlich in Aufarbeitung durch die Zunft der Historiker.

Der vorliegende Band scheint ein Zwitter zu sein. Zuvorderst enthält er die Lebenserinnerungen eines Menschen, der sich in der Mitte des vielfach gebeutelten 20. Jahrhunderts mühevoll seinen Lebensweg erringen musste und ihn dann mit zunehmender Verantwortung konsequent beschritt. Selbst der genannten Zunft zugehörig, liefert Reinhard Brühl den Versuch einer kritischen Analyse. Insofern wird sich dereinst auch die Historiografiegeschichte dieser Erinnerungen intensiv annehmen.

Die ersten Fassungen der Schrift entstanden für den familiären Bedarf. Auch durch Wünsche Dritter wurde daraus das jetzt Vorliegende. Es ist viel zu erfahren über die Personalpolitik jenes deutschen Nachkriegsstaates, dessen Führungselite ihn bis zuletzt als den Zukunftsträchtigen ausgab. Am Beispiel eines eher randständigen Fachgebietes wird zudem deutlich, wie jene Machthaber das Verhältnis von Politik und Wissenschaft deformierten, während sie ihr Handeln stets als zutiefst wissenschaftlich fundiert ausgaben.

Das Buch durchzieht eine tiefe Besorgnis um den Erhalt des Friedens, die sich auch aus dem eigenen, für ihn zum Glück kurzen unmittelbaren Erleben eines entfesselten Krieges speist. „Die Hoffnung bleibt“ – so das Credo des weit über neunzigjährigen Autors. Und er vermag es, den Leser auf seinen Weg mitzunehmen.

Titel: Bevor der Abrissbagger kommt. Eine Fotodokumentation zu Gebäuden, die in Potsdam zwischen 1950 und 2000 abgerissen wurden.
Autoren: Siegfried Lieberenz, Rainer Lambrecht
240 Seiten, Klappenbroschur
2. bearbeitete Auflage, Potsdam 2017
Preis: 21,95 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-30-4

 

Status: vergriffen, nicht mehr lieferbar

 

Siegfried Lieberenz, vor über acht Jahrzehnten in Potsdam geboren, hielt über Jahrzehnte hinweg mit seiner Kamera vom Abriss bedrohte Gebäude fest, mitunter auch das Zerstörungswerk selber. Geprägt durch Krieg und die Enttrümmerungen der Nachkriegszeit wollte er sich die Erinnerung an möglichst viele Häuser und stadträumliche Situationen bewahren. Schon lange haben ihn seine Freunde gedrängt, gerade diese Fotos zu veröffentlichen. Jetzt ist es so weit.

Der Bilderfundus ist auf mehrere Kapitel verteilt, für die Rainer Lambrecht einführende Texte verfasst hat. Hintergründiges und auch Nebenseitiges soll den Leser mit ausgewählten Besonderheiten der jeweiligen Stadtgebiete und Bauten vertraut machen, ihn gewissermaßen einstimmen. Deshalb enthalten die Einführungen auch einige zumeist ältere Abbildungen - im Buch getönt. Entstanden ist ein spannender, auch aufregender Gang durch einen Teil der Stadtgeschichte.

Titel: Bevor der Abrissbagger kommt. Eine Fotodokumentation zu Gebäuden, die in Potsdam zwischen 1950 und 2000 abgerissen wurden.
Autoren: Siegfried Lieberenz, Rainer Lambrecht
240 Seiten, Hardcover
Potsdam 2017
Preis: 26,95 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-29-8

 

Status: vergriffen, nicht mehr lieferbar

 

Siegfried Lieberenz, vor über acht Jahrzehnten in Potsdam geboren, hielt über Jahrzehnte hinweg mit seiner Kamera vom Abriss bedrohte Gebäude fest, mitunter auch das Zerstörungswerk selber. Geprägt durch Krieg und die Enttrümmerungen der Nachkriegszeit wollte er sich die Erinnerung an möglichst viele Häuser und stadträumliche Situationen bewahren. Schon lange haben ihn seine Freunde gedrängt, gerade diese Fotos zu veröffentlichen. Jetzt ist es so weit.

Der Bilderfundus ist auf mehrere Kapitel verteilt, für die Rainer Lambrecht einführende Texte verfasst hat. Hintergründiges und auch Nebenseitiges soll den Leser mit ausgewählten Besonderheiten der jeweiligen Stadtgebiete und Bauten vertraut machen, ihn gewissermaßen einstimmen. Deshalb enthalten die Einführungen auch einige zumeist ältere Abbildungen - im Buch getönt. Entstanden ist ein spannender, auch aufregender Gang durch einen Teil der Stadtgeschichte.

PUBLIKATIONEN 2005-2017

Titel: Werder (Havel). 700 Jahre Ortsgeschichte
Band 3: Zusammenbruch und neues Leben
Herausgegeben von Baldur Martin, Klaus-Peter Meißner und Klaus Froh
Autor: Klaus-Peter Meißner
240 Seiten, Hardcover
Potsdam 2016
Preis: 17,50 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-24-3

 

Status: lieferbar

 

Band 3 der Ortsgeschichte schließt die mit den Bänden 1 und 2 begonnene historische Darstellung von der frühen Besiedlung des Havellandes bis in unsere Gegenwart ab. Er behandelt den geschichtlich gesehen eher kleinen Zeitraum von 1945 bis zum Beginn des neuen Jahrtausends. Doch in diese sechs Jahrzehnte fielen zwei gravierende gesellschaftspolitische Umbrüche, deren weitreichende Auswirkungen zu untersuchen und darzustellen waren: die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg sowie die 1989 eingeleitete politische Wende einschließlich der Aufbauleistungen nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten.

Titel: Hops, der Schops im Märchenwald

 

Autor: Klaus-Peter Meißner

 

Illustrationen: Ralf Alexander Fichtner

 

176 Seiten, Hardcover

Potsdam 2016

Preis: 13,90 Euro

ISBN: 978-3-939090-26-7

 

Ein  Schops verlässt nur selten seine ganz besondere Welt. Einmal jedoch, es ist noch gar nicht lange her, trug einen von ihnen der Herbststurm in die Welt der Menschen. Das war der kleine Hops. Bei Peter fand er fürsorgliche Aufnahme. Beide wurden Freunde. So kam es, dass Peter eine Menge über das Volk der Schopse erfuhr und über ihre Heimat, die Märchenwald genannt wird. Dort leben nicht nur die Schopse, sondern auch sprechende Tiere und Pflanzen und natürlich die vielen Märchenwesen, von denen wir meinen, ihre Geschichten zu kennen. Was allerdings Peter von Hops erfuhr, war so ganz anders, als er es in Erinnerung hatte.

Die in diesem Buch vereinten Geschichten über die Schopse sowie die neu erzählten Märchen entführen in eine Welt, in der kein Platz für Vorurteile und Boshaftigkeit ist. Der Märchenwald bietet Platz für sehr unterschiedliche Geschöpfe und Lebensarten. Freundschaft ist das einigende Band, das all diese Wesen umschlingt. Von ihnen zu hören, regt die Phantasie an, hilft beim Einschlafen und entführt in süße Träume.

 

Status: lieferbar

 

Titel: Werder (Havel). 700 Jahre Ortsgeschichte
Band 2: Die Stadt im Wandel
Herausgegeben von Baldur Martin, Klaus-Peter Meißner und Klaus Froh
Autor: Baldur Martin, unter Mitarbeit von Erhard Schulz, und mit Einzelbeiträgen von Wolfgang Heitsch und Hartmut Röhn sowie mit Zeichnungen von Tino Würfel
240 Seiten, Hardcover
Potsdam 2016
Preis: 17,50 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-18-2

 

Status: vergriffen, nicht lieferbar

Gut zweihundert Jahre Ortsgeschichte von Werder (Havel) sind in diesem Band zusammengefasst. Beginnend mit der Regierungszeit des berühmten Preußenkönigs Friedrich II. wird dargelegt, wie die Stadt an Selbständigkeit gewann und größer wurde, wie sich Handel und Gewerbe entwickelten, wie die Verwaltung verwaltete oder wie sich die Wohn- und sonstigen Lebensverhältnisse der Einwohner veränderten.

Durch Anlehnung an die bereits vorhandenen Ortschroniken sind im vorliegenden Band Freiräume geschaffen worden für vielgestaltige Detailinformationen zum Alltag der jeweiligen Werderaner. Streiflichtartig erfährt der Leser viel über das Leben in der Stadt, über merkwürdige Besonderheiten und über die zunehmende politische Vielfalt des öffentlichen Lebens.

Im Ausklang des Buches wird gezeigt, wie auch Werder (Havel) in das nationalsozialistische Herrschaftssystem eingapasst wurde und wie örtliche Kräfte daran mitwirkten. In diesem Kontext vermitteln Wolfgang Heitsch und Hartmut Röhn wichtige Informationen über die Bemühungen einer Reihe von Ortsbewohnern, den Nationalsozialismus zu verhindern, und über die Schicksale der mit Werder (Havel) verbundenen jüdischen Menschen.

An der reichhaltigen Illustration des Bandes haben Erhard Schulz und Tino Würfel aktiv mitgewirkt.

Titel: Fledermausbaum. Traum und Wirklichkeit

Autor: Hubertus P. Knabe

158 Seiten, Softcover
Potsdam 2016
Preis: 7,50 Euro
ISBN 3-939090-25-0

 

Status: lieferbar

Lindenbäume und Fledermäuse gehören in der heutigen Modernität ohne Zweifel zu den randständigen beziehungsweise vernachlässigbaren Erscheinungen. Hubertus Paul Knabe lehnt sich gegen diese verkehrte Wahrnehmung auf und zeigt anhand sehr persönlicher Erfahrungen, was der moderne Mensch an Wichtigem zu übersehen geneigt ist.

Im Kontext vermittelt der Autor Einblicke in das beschauliche, gelegentlich von skurrilen Eigenheiten durchsetzte Leben in der früheren Provinz Ostpreußen. Sein kindliches Gemüt empfing dort für den weiteren Lebensweg prägende Anstöße, insbesondere die hohe Sensibilität für die Natur und den Umgang des Menschen mit ihr.

Die traurig endende Geschichte um den Fledermausbaum hat den Autor ein Leben lang bewegt. Das nunmehr in neuer Bearbeitung vorliegende Buch ist vielleicht sein persönlichstes Werk, in dem sich Altersweisheit in philosophischen und moralischen Überlegungen artikuliert. Dennoch kommen Humor und Schelmereien nicht zu kurz.

Titel: Wider das Zerstören und Vergessen. Das Potsdamer Stadtschloss in den Schriften von Friedrich Mielke, 1955-2014

Herausgegeben von Norbert Blumert und Klaus Wunder

264 Seiten, Hardcover
Potsdam 2015
Preis: 39,90 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-12-0

 

Status: lieferbar

Inhalt: Der Band fasst jene kleinen Schriften eines weithin anerkannten Gelehrten zusammen, die auf das Thema Stadtschloss Potsdam fokussiert sind. Sie entstanden im Verlaufe von sechs Jahrzehnten und berühren ein weites Feld zwischen Politik und Wissenschaft.

Friedrich Mielke hat das Schloss im Zentrum der Stadt Potsdam vor dessen Bombardierung nicht mehr gesehen. Er betrat die Ruine als Architekt und schon berufserfahrener Denkmalpfleger. Er empfand die noch von den ruinösen barocken Knobelsdorffschen Fassaden ausgehende Wirkung wie eine Offenbarung, die ihn ein Leben lang begleitete. Bald trat er der von offiziellen Stellen geschürten Stimmungsmache für einen Abriss der Schlossruine entgegen und setzte sich mit vielen anderen für den Wiederaufbau des weltbekannten historischen Gebäudes ein. Als das nicht gelang, zog Mielke auch persönliche Konsequenzen und verließ mit seiner Familie die DDR.
Er wurde der erste Ordinarius für Denkmalpflege in Deutschland wie auch ein anerkannter Architektur- und Kunsthistoriker. Engagiert in den neuen Aufgabenfeldern ließ er die Entsorgung der Potsdamer Schlossruine nicht auf sich beruhen. Nach einer durchaus polemisch gefärbten Auseinandersetzung erforschte er detailliert das Ausmaß des eingetretenen Verlustes und ließ das Stadtschloss in seinen Schriften zumindest in wesentlichen Teilen auferstehen, machte es virtuell existent – wie es heute hieße.
Damit legte er wesentliche Grundlagen für die nach 1990 beharrlich und mitunter heftig um eine Rekonstruktion des Schlosses geführten Diskussionen. Andererseits ließen ihn in dieser Frage das berufliche Ethos und die vielgestaltigen Erfahrungen eines Denkmalpflegers Abstand wahren.

Titel: Bleibtreustraße - Inselberlin. Berichte und Erzählungen

Autor: Hubertus P. Knabe

 

183 Seiten, Softcover
Potsdam 2015
Preis: 8,90 Euro
ISBN 3-939090-21-2

 

Status: lieferbar

Inhalt: In dem Band erzählt der Autor, wie er als Innenarchitekt nach Westberlin kam, um in Steglitz am Innenausbau des Klinikums am Teltowkanal mitzuwirken. Bald wurde er Mitinhaber der Einrichtungsboutique CUBUS in der Bleibtreustraße, der noch eine weitere in der Kantstraße folgte. Die in vielem noch unerfahrenen, aber von einem hohen Anspruch durchdrungenen Geschäftsinhaber hatten viele Erlebnisse mit Kunden, Nachbarn und Kindern aus der Umgebung. Einige davon sind in dem kleinen Bändchen aufgezeichnet. Sie regen zum Schmunzeln an und zum Nachdenken, gehen zurück in eine Zeit, in der manches ruhiger und anders lief als heute.

Titel: Bilder einer Gartenstadt. Die Werderschen Havelauen sind erblüht

Herausgegeben von der Auenländer GmbH

208 Seiten, Hardcover
Potsdam 2015
Preis: 22,90 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-20-5

 

Status: lieferbar

Inhalt: Der Bildband veranschaulicht, wie die sechs Jahrzehnte lang militärisch genutzten Werderschen Wiesen zu einer hellen, freundlichen und vielgesichtitigen Gartenstadt am Wasser umgstaltet werden. Der Band erscheint in der Endphase dieser Entwicklung um den Weg zu dem heute schon deutlich erkennbaren Ziel zu veranschaulichen. Das Bildmaterial, darunter viele Luftbilder, stammt aus Archiven und Sammlungen sowie von Hobbyfotografen aus Werder (Havel) und Umgebung. Die Abbildungen und Fotografien wurden einzelnen Themenbereichen zugeordnet, denen kurze, informative Einführungstexte vorangestellt sind.
Der Bildband kann als Ergänzung beziehungsweise zweiter Teil der 2012 im gleichen Verlag erschienenen Darstellung der Geschichte der Havelauen verstanden werden. Beide Bücher sind auch äußerlich aufeinander bezogen.

Titel: "Wo das Pferd von 'Fridericus' stand"

Über den ersten Reiterhof von Potsdam
Autoren: Rainer Lambrecht, Werner Wachow

 

38 Seiten, Softcover
2. bearb Auflage, Potsdam 2015
Preis: 7,50 Euro
ISBN: 978-3-939090-16-8

 

Status: lieferbar

Inhalt: Die Broschüre lässt eine besondere Facette des bürgerlichen Lebens im Potsdam nach dem I. Weltkrieg aufleben. Auf einem kleinen vormaligen Kasernengrundstück etablierte sich ein Reiterhof mit einer breiten Palette von Angeboten für Schüler und Erwachsene. Unter anderem lieh sich dort der zeitweilig in Potsdam lebende Dirigent und Komponist Wilhelm Furtwängler nach Bedarf ein Pferd für Ausritte durch Potsdam und in seine Umgebung aus. Auch die UfA und andere Filmgesellschaften gehörten zur Kundschaft des Potsdamer Stalls, wenn sie für Filmaufnahmen Reitpferde brauchten.
Die handliche Publikation berichtet auch über die militärische Vorgeschichte des Areals, das nach dem II. Weltkrieg für Jahrzehnte erneut einer militärischen Nutzung unterlag. Heute sind dort ein Kongresshotel und eine hochwertige Wohnanlage zu finden.

Titel: Werder (Havel) 1945
Zwischen fünf vor zwölf und fünf nach zwölf
Autoren: Kurt Pape & Alfred Schulze

Herausgegeben vom Heimatverein Werder (Havel) e.V.

200 Seiten, Klappenbroschur
Potsdam 2015
Preis: 12,90 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-19-9

Status: vergriffen; nicht lieferbar

Inhalt: Als 1945 das Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft nahte, sah es in der damaligen Obst-, Garnison- und Lazarettstadt Werder kaum anders aus als in zahlreichen anderen deutschen Orten. Auch im Hinblick auf die letzten Tage des II. Weltkrieges schien es um die Stadt nicht besonders gut bestellt zu sein. Sie lag nicht nur unmittelbar am Einkesselungsring, den die Rote Armee um die deutsche Hauptstadt zog, sondern nahe am Treffpunkt zweier Armeekeile. Um Berlin wurde erbittert gekämpft, das nahe Potsdam ist zuerst bombardiert, dann gewaltsam von russischen Truppen eingenommen worden - große Teile der Kunststadt lagen in Trümmern. In Richtung Westen und Südwesten verliefen an Werder vorbei die von Gefechten begleiteten Rückzugsbewegungen deutscher Truppen.

Trotz dieser exponierten Gefährdungssituation kam Werder (Havel) vergleichsweise glimpflich aus dem Krieg heraus. Wie überall war auch hier der Neuanfang nach dem Kriege schwer, im Ergebnis von kleinen Erfolgen und auch Rückschlägen begleitet. Drängende Alltagsprobleme waren zu bewältigen und zugleich mussten erste Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Im Heimatverein der Blüten- und Obstbaumetropole ist über viele Jahre hinweg daran gearbeitet worden, den Verlauf jener wenigen Wochen nachzuzeichnen. Die Verfasser des vorliegenden Buches haben mit großem Engagement die heute noch verfügbaren Quellen gesichtet, Behauptungen und Legenden kritisch durchleuchtet und sich um ein realistisches Bild jener ereignisreichen Zeit bemüht. Sie beschränkten sich bis auf einzelne Vor- und Rückgriffe ganz bewusst auf jenen engen zeitraum, der im übertragenen Sinne von fünf vor 12 bis fünf nach 12 reichte.

Titel: Werder (Havel). 700 Jahre Ortsgeschichte
Band 5: Obstbau und weitere Bereiche des Gartenbaus
Herausgegeben von Baldur Martin, Klaus-Peter Meißner und Klaus Froh
Autoren: Baldur Martin, Ilona Richter, Erhard Schulz
240 Seiten, Hardcover
Potsdam 2015
Preis: 17,50 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-17-5

Inhalt: Der fünfte Band derWerderaner Orstgeschichte ist jenem Gebiet gewidmet, das für die Stadt und ihre Umgebung seit mehr als 200 Jahren so etwas wie eine Marke geworden ist. In-
haltlich knüpft die Darstellung des Obst- und Gartenbaus an den im vierten Band behandelten Weinbau an, der ja historischer Vorläufer war.
Thematisch ist der vorliegende Band in vier Teile geliedert. Den größten Raum nehmen dabei jene Abschnitte ein, die der Erzeugung und Vermarktung des Werderschen Obstes gewidmet sind. Da dieses früher wie heute nicht nur in frischem Zustand konsumierbar ist, wird auch über die historische Entwicklung seiner technischen Weiterverarbeitung berichtet. Eng mit dem Obstbau sind in Werder zudem einige Bereiche des Gartenbaus verbunden, über die im dritten Teil nachzulesen ist. Es schließen sich Passagen über über die lebensweise einiger Obstzüchterfamilien an, die in charakteristischer Weise das spezifische Werdersche Milieu veranschaulichen.
Mit seiner Vielschichtigkeit, seinem Informationsgehalt und mit seiner reichhaltigen Ausstattung wird auch dieser Band bewahrenswerte Erkenntnisse und Zusammenhänge vermitteln.
Titel: Werder (Havel). 700 Jahre Ortsgeschichte
Band 1: Der Ursprung der Stadt
Herausgegeben von Baldur Martin, Klaus-Peter Meißner und Klaus Froh
Autoren: Jens Henker, Thomas Kersting, Marianna von Klinski-Wetzel und Peter R. Wetzel

240 Seiten, Hardcover
Potsdam 2014
Preis: 17,50 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-15-1

Status: vergriffen; nicht lieferbar

Inhalt: Der Band stellt den Auftakt einer siebenbändigen Reihe zur Ortsgeschichte von Werder (Havel) dar. Alles was an Kenntnissen und Erkenntnissen zur Entstehungsgeschichte Werders gegenwärtig gesammelt, gesichtet, belegbar und greifbar ist, wurde aufgearbeitet, dokumentiert und bewertet. Erstaunlich, wie viel Neues der Öffentlichkeit in dieser Gesamtsicht erstmalig vorgestellt werden kann.
Teil 1 des Bandes umfasst die ur- und frühgeschichtlichen Funde und Belege bis zur urkundlichen Ersterwähnung Werders. Er zeugt von der lebhaften Siedlungstätigkeit und -dichte in der Havelregion umd Werder.
Teil 2 bringt an vielen, bisher zum Teil unerschlossenen Dokumenten und Beweisstücken das Leben in Werder von der ersten Urkunde 1317 bis zur Zeit des Soldatenkönigs 1740 nahe. Er lässt also in über 400 Jahren Ortsgeschichte die Anfänge der Stadtentwicklung lebendig werden.

Titel: Werder (Havel). 700 Jahre Ortsgeschichte
Band 4: Erste Großgewerbe
Herausgegeben von Baldur Martin, Klaus-Peter Meißner und Klaus Froh
Autoren: Klaus Froh, Rainer Lambrecht, Barbara Czycholl

240 Seiten, Hardcover
Potsdam 2014
Preis: 17,50 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-14-4

 

Status: lieferbar

Inhalt: Im vierten Band der Ortsgeschichte werden längsschnittartig die ersten Großgewerbe abgehandelt, welche für lange Zeit die Verhältnisse in der Stadt und das Leben ihrer Einwohner prägten. Drei in sich geschlossene Teile enthalten Gesamtdarstellungen zur Fischerei, zum Weinbau und zur Herstellung von Ziegelsteinen in Werder. In bestechend verständlicher Weise werden äußerst interessante Belege und Fakten mit allgemeinen Ereignissen jeweiliger Zeitepochen verknüpft. Aussagekräftige, teilweise künstlerisch gestaltete Illustrationen veranschaulichen das Gesagte auf eine lebendige und lebensnahe Weise.
Dieser Band wird in seiner Vielfalt ohne Zweifel auf beträchtliches Interesse stoßen. Er soll aber auch Anregung sein, weiter in die Vergangenheit der Blütenstadt einzudringen und die heute noch erkennbaren Spuren der Geschichte wahrzunehmen.

Titel: Friedrich Wilhelm von Steuben
Verdienste und Nachruhm - eine Denkmaltopografie

Autor: Rainer Lambrecht

88 Seiten, Klappenbroschur
2. durchgesehene Auflage
Potsdam 2012
Preis: 9,50 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-11-3

 

Status: lieferbar

Inhalt: Der im preußischen Magdeburg geborene Friedrich Wilhelm von Steuben absolvierte einen ereignisreichen Lebensweg, der ihn in die unmittelbare Nähe von Friedrich II., des Fürsten von Hohenzollern-Hechingen und von George Washington führte. In den USA formte er aus unausgebildeten und schlecht bewaffneten Miliztruppen eine schlagkräftige Armee und hatte auch als Kommandeur erheblichen Anteil am Sieg im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht.
Nach seinem Tode wuchsen dem Protagonisten zahlreiche Ehrungen zu. Nach ihm wurden Städte, Verwaltungsgebiete, Straßen, Plätze, Schiffe und Kasernen benannt. Weiter erstreckten sich die Ehrungen auf die Errichtung endrucksvoller Bronzestandbilder. Letztere werden in der Publikation benannt und zum Teil mit Blick auf besondere Hintergründe und Zusammenhänge erläutert. Im Vordergrund stehen die auf den Deutsch-Amerikaner Albert Jägers zurück zu führenden Denkmäler in Washington D.C., Berlin, Potsdam und in Magdeburg.

Titel: Havelauen
Dynamik zwischen Friedrichshöhe und Großem Zernsee
Herausgegeben von der Havelauen Projekt Gesellschaft mbH und der TRAX. Gesellschaft für Grundstücksentwicklung und Erschließung mbH

176 Seiten, Hardcover
Potsdam 2012
Preis: 21,90 Euro
ISBN-13: 978-3-939090-10-6

 

Status: lieferbar

Inhalt: Im Norden der alten Obst- und Weinstadt Werder (Havel) nimmt ein neuer Stadtteil zunehmend Gestalt an und zwar die einer Gartenstadt. Historisch gesehen werden damit Bebauungsplanungen umgesetzt, die schon einhundert Jahre alt sind. Strukturell verabschiedet sich die Stadt von ihrem militärischen Erbe und realisiert in dem weitläufigen Konversionsgebiet die Devise "Schwerter zu Pflugscharen" im übertragenen Sinne.
Diesen schwierigen und facettenreichen Weg haben zwei Historiker auf ihre Weise ausgeleuchtet. Entstanden ist ein anspruchsvolles Buch, das mit zahlreichen Illustrationen und anderen Beigaben ausgestattet ist. Gestützt auf zum Teil erstmals erschlossenes Quellenmaterial wird der historische Bogen von den einstigen Werderschen Wiesen des 18. und 19. Jahrhunderts über die frühen Planungen zu ihrer Umgestaltung in eine Gartenstadt im beginnenden 20. Jahrhundert, die Jahrzehnte währende militärische Nutzung seit 1935 bis in die Dynamik aufnehmende Umgestaltung seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschlagen. Der abschließende Teil gibt Ausblick auf die Entwicklung der Havelauen zu einer grünen Gartenstadt und verweist auf einige dort ansässige Unternehmen und Einrichtungen, gewissermaßen das wirtschaftliche und kulturelle Rückgrat der heutigen Havelauen.

Titel: "libes malchen"

Briefe des Feldmarschalls von Blücher an seine Frau, 1813 bis 1815
Herausgeber: Klaus-Peter Meißner

176 Seiten, Hardcover
Potsdam 2010
Preis: 29,60 Euro
ISBN 978-3-939090-08-3

 

Status: lieferbar

Inhalt: In den Zeiten ohne Telefon und Emails vermittelten zumeist Briefe die Kommunikation zwischen räumlich getrennten Menschen. Auch der gefeierte Heerführer der Befreiungskriege, Marschall von Blücher, griff immer wieder zur Feder, um seiner weitaus jüngeren Frau Amalie, seinem "Malchen", nahe zu sein und ihre Sorgen um sein Befinden während der Feldzüge - so gut es eben ging - zu zerstreuen. Die recht persönlichen Schriftstücke verraten überraschend viel von dem Ehemann, Vater und Freund hinter dem Helden.
Das Besondere dieses Buches besteht darin, dass es eine Auswahl der Blücherschen Briefe in ihrem charakteristischen Naturell zugängig macht. Sich auf ein Lesen dieser Briefe einzulassen, erfordert zwar einen gewissen Tribut, belohnt aber mit sehr spezifischen Einblicken in private und politische Verhältnisse des frühen 19. Jahrhunderts. Damals war Europa von einem wahren Strudel sich überstürzender dramatischer Ereignisse erfasst.

Titel: "Von der Kaserne zum Behördensitz"

Aus der Geschichte einer Militär- und Polizeiunterkunft
in Potsdam-Eiche
Autor: Rainer Lambrecht

155 Seiten, Klappenbroschur
Potsdam 2010
Preis: 16,30 Euro
ISBN 978-3-939090-07-6

 

Status: lieferbar

Inhalt: Gerade in einer Stadt wie Potsdam spielte sich - spätestens seit der Errichtung von Sanssouci - bei weitem nicht alles Wichtige in ihrem Zentrum ab. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es einen Zeitabschnitt, in dem der heutige Ortsteil Eiche in der preußischen Polizei vermutlich bekannter war als Potsdam selber. In Potsdam-Eiche befand sich damals die einzige Höhere Polizeischule Preußens und wer bestimmte polizeiliche Weihen erlangen wollte, musste sich dort entsprechend qualifizieren.
Mehr über diese bislang kaum bekannte Episode der Stadtgeschichte informiert die vorliegende Publikation. Das mit zahlreichen und vielgestaltigen Illustrationen versehene Büchlein erhellt eine spannende Bau- und Nutzungsgeschichte, die sich mit einem mehrere Hektar großen Areal am östlichen Zugang nach Eiche verbindet. Es überrascht, wer dort alles in 120 Jahren das Sagen hatte. Als Stichpunkte seien außerdem noch erwähnt: Lehr-Infanteriebataillon, Heeres-Unteroffizierschule, OKW und OKH, Rote Armee, Wachbereitschaften des MfS und der Polizei, die Bereitschaftspolizei der DDR und ihre Antiterroreinheit sowie die Landespolizei Brandenburg.
Den entsprechenden Darlegungen ist ein gedrängter Überblick zur Geschichte des Dorfes Eiche vorangestellt. Der weitere Erzählbogen spannt sich bis in die heutige Zeit und schließt mit der Verlegung des Potsdamer Polizeipräsidiums aus der Innenstadt nach Eiche.

Titel: "Wo das Pferd von 'Fridericus' stand"

Über den ersten Reiterhof von Potsdam
Autoren: Rainer Lambrecht, Werner Wachow

38 Seiten, Softcover
Potsdam 2015
Preis: 7,90 Euro

2. bearb. Auflage
ISBN: 978-3-939090-06-9

 

Status: lieferbar

Inhalt: Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden auf dem Gelände eines früheren Barackenkasernements gegenüber der Russischen Kolonie von Potsdam einige gewerbliche Unternehmen. Zu ihnen gehörte der erste Reiterhof von Potsdam. Er bot seiner Kundschaft neben diversem Reitunterricht auch einen Tattersall, geführte Ausritte in die nähere und weitere Umgebung von Potsdam und die Pensionsstallung privater Pferde an. Immer wieder wurden Pferde an Filmgesellschaften für Dreharbeiten vermietet. Zu diesen Tieren gehörte auch jenes Pferd, das der Friedrich-Darsteller Otto Gebühr bevorzugte. Der Zweite Weltkrieg und das Wirken der sowjetischen Besatzungsmacht führten das Ende des "Potsdamer Stalles" herbei. Nach einem Abriss der letzten Bestandsbauten aus der Kaiserzeit wurde auf dem Areal ein großes Kongresshotel errichtet; weitere Bauten folgten.

Titel: Mensch und Treppe

SCALALOGIA - Schriften zur internationalen Treppenforschung, Band XVI
Autor: Friedrich Mielke

235 Seiten, Softcover
Potsdam 2008
Preis: 35,00 Euro
ISBN 3-939090-05-0

 

Status: lieferbar

Inhalt: Auch im Zeitalter der Aufzüge und Rolltreppen bleibt der Mensch ein auf Treppen angewiesenes Wesen. Diese haben sich von recht einfachen und groben Steighilfen zu sehr soliden bis überaus kunstvollen und bisweilen auch technisch gewagten Bauelementen entwickelt. Die Konstruktion und die Herstellung von Treppen orientierten sich im Allgemeinen am menschlichen Steigeverhalten, am jeweiligen technischen und technologischen Niveau sowie an sozial geprägten Wertvorstellungen. Später wurden auch sehr unterschiedlich gefasste Bauordnungen bestimmend.
Der neueste SCALALOGIA-Band von der Hand des Altmeisters Professor Dr.-Ing. Friedrich Mielke geht den vielfältigen, oft nur wenig bedachten Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und seinen Treppen nach. Wieder greift er weite historische Zeitspannen und unterschiedliche Kulturkreise ab, um seine Leser zu überraschenden Einsichten zu führen. Unter anderem erörtert der Autor die Entstehung der Treppen und konstruktive Besonderheiten, stellt repräsentative Wendeltreppen sowie Treppen in Wohnbauten, Warenhäusern und Türmen vor. Letztere sind damit nicht mehr als Desiderat der Scalalogie dar.
Eine Vielzahl von schwarz-weiß-Abbildungen rundet die Ausführungen in schon gewohnter anspruchsvoller Weise ab. Ein Literatur-, Orte- und Personenverzeichnis erhöhen die Nutzbarkeit des 235 Seiten umfassenden Bandes auf spezifische Weise.

Titel: Treppen in Nürnberg

SCALALOGIA - Schriften zur internationalen Treppenforschung, Band XV
Autor: Friedrich Mielke

176 Seiten, Softcover
Potsdam 2008
Preis: 28,00 Euro
ISBN 3-939090-04-2

 

Status: lieferbar

Inhalt: Eine unfertige Inventarisation der Nürnberger Bau- und Kunstdenkmale und vor allem schwere Kriegsverluste haben einen sehr großen Teil der historischen Bausubstanz den jüngeren Generationen entzogen. Deshalb sind uns alle Publikationen wichtig, die sich mit der Geschichte dieser bedeutsamen Stadt befassen.
Friedrich Mielke, ein anerkannter Denkmalpfleger und Nestor der internationalen Treppenforschung, lässt in seinem neuesten Buch einen wenig beachteten Bereich Nürnberger Bauten erlebbar werden. Er führt seine Leser in die meist verborgene Welt der Hofräume und Treppenhäuser und damit ganz nahe an die wirklichen Wohnverhältnisse heran. Treppen sind für ihn die kommunikativer Zentren jedes mehrgeschossigen Baues, in denen sich Wollen und Können der Treppenbauer wie auch der Treppennutzer spiegeln. Sie sind ein untrüglicher Indikator für die wahren Wohnverhältnisse.
In dem Band werden die Treppen von 61 Gebäuden vorgestellt, von denen heute nur noch neun im Original oder Nachbau vorhanden sind. Der Leser erhält wichtige Informationen zu baulichen und nutzungsgeschichtlichen Eigenheiten, die durch eine Vielzahl von Grundrissdarstellungen, anspruchsvollen Zeichnungen - viele von der Hand des Autors - und historischen schwarz-weiß-Fotos ergänzt werden.

Titel: "'Fahnenflucht" mit Marschbefehl.

Erinnerungen an eine ambivalente Vater-Sohn-Beziehung

Autor: Hubertus P. Knabe

255 Seiten, Softcover

Potsdam 2008

Preis: 8,80 Euro

ISBN: 3-939090-03-4

 

Status: lieferbar

Potsdam 2008

Inhalt: Das Buch enthält einen ereignisreichen Lebensbericht, dessen Schwerpunkt im Frühjahr 1945 liegt. Der Leser erfährt, wie ein von seinem Vater lange als "Weichei"
empfundener Flakhelfer und der inzwischen gesundheitlich angeschlagene Berufsoffizier, der zeitweilig mit Erfolg die Angriffsspitze des Afrikakorps befehligte, am Ende des II. Weltkrieges und durch dieses befördert unverhofft zueinander finden. Beiden gelingt es, sich komödienreif und unter vergleichsweise angenehmen Begleitumständen aus dem Kriegsgetümmel zu entfernen. Ein langer und überwiegend auf Schusters Rappen absolvierter Heimweg vermittelt Zustände und Befindlichkeiten der ersten Nachkriegszeit.
Der mit Streiflichtern zu ostpreußischen Lebensverhältnissen nach dem I. Weltkrieg eingeleitete Bericht läuft in skizzenhaften Passagen über die Zeit nach 1945 aus.
Unter dem Strich blieb die zentrale Vater-Sohn-Beziehung offen, weil wichtige Gespräche auf ein "Später" verschoben wurden, das es aber nicht geben sollte.

Titel: Zwischen Berufung und strenger Pflicht. 

Geschichte des Feuerwerkswesens in Deutschland 1935 bis 2005

Autor: Rainer Lambrecht

Herausgegeben vom Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.V.

768 Seiten, Leinen

Potsdam 2007

Preis: 109,00 Euro

ISBN 3-939090-02-6

Status: vergriffen, nicht lieferbar

Inhalt: Die Buchedition zeichnet die wichtigsten Veränderungen im Aufgaben- und Einsatzspektrum des Feuerwerkerpersonals nach, die insbesondere nach dem II. Weltkrieg zu einem Funktions- und Bedeutungswandel führten. Letztlich gingen aus einer verhältnismäßig kleinen Gruppe von Funktionsunteroffizieren und Fachoffizieren drei Berufssparten hervor: das Feuerwerkerpersonal der Streitkräfte, die von öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlichen Strukturen getragene Kampfmittelbeseitigung sowie die im Polizeidienst stehenden Entschärfer von unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen.

Das großformatige historische Werk enthält einen sehr faktenreichen Text sowie eine Vielzahl erläuternder beziehungsweise präzisierender Anmerkungen. Es wird durch zahlreiche Abbildungen, Übersichten und Tabellen aufgelockert. Weitere Informationen bietet ein reichhaltig differenzierter Anhang.

Das Buch versteht sich inhaltlich zwar als Fortschreibung der 1936 erschienenen "Feuerwerkerbibel" von Erich Schoen, hat aber eigenständige Bedeutung.

Titel: Rund um das Bornstedter Feld.

Streiflichter zur Geschichte des Potsdamer Nordraumes

Autoren: Hartmut Knitter, Rainer Lambrecht

Herausgegeben von der Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH im Dezember 2006

192 Seiten, Hardcover

Potsdam 2006

Preis: 34,95 Euro

ISBN: 3-939090-01-8

 

Status: lieferbar

Inhalt: Bornstedter Feld - Fast 300 Jahre in einem BuchDas 192 Seiten starke Werk erläutert im ersten Teil chronologisch die Historie des Bornstedter Feldes und wendet sich im zweiten Teil der Geschichte einzelner Gebäude und Objekte zu. Der Darstellung liegt eine umfangreiche Forschung zugrunde, in deren Rahmen es gelang, bisher unbekannte Archivquellen zu erschließen. Die militärische Nutzung des Bornstedter Feldes nimmt den größten Teil des Buches ein, denn sie prägte über fast 300 Jahre hinweg diesen Teil Potsdams. Das Buch enthält zahlreiche, überwiegend nicht oder nur wenig bekannte Illustrationen.

Titel: Geklebte Einheit - Die "hohe Zeit" der Hoheitszeichen

Autor: Rainer Lambrecht

32 Seiten, Softcover

Potsdam 2005
Preis: 6,90 Euro

ISBN: 3-939 090-00-X

 

Status: lieferbar

Inhalt: Die zum 15. Jahrestag der deutschen Einheit vorgelegte Publikation ist einer originellen Facette des Einigungsprozesses gewidmet. In Wort und Bild vermittelt sie Sticker-Art im Spannungsfeld von Problembewältigung und kreativer Herausforderung, konkret die mit Humor und Selbstironie vollzogene „Hochzeit“ der vormals unterschiedlichen Hoheitszeichen auf den Rückseiten von Trabant, Wartburg und Co.